#edgeisdigital oder die Digitalisierung des Kantenbands

Mit automatisierten Prozessen und digitalisierten Kantenbändern liefern Ima Schelling und REHAU wichtige Beiträge zur Realisierung der Smart Factory in der Möbelfertigung.

Das Ziel ist klar: In der holzverarbeitenden Smart Factory der Zukunft werden die Hersteller von Möbeln, Maschinen, Platten und Kanten soweit vernetzt sein, dass Bestellwesen, Lagerhaltung und Rüsten der Maschinen automatisch erfolgen. Voraussetzung sind die eindeutige Identifizierung sämtlicher Materialien und die digitale Bereitstellung der Daten, auf die alle Beteiligten zugreifen können.

Der Kantenhersteller REHAU hat hier bereits entscheidende Schritte vollzogen. Mit #edgeisdigital, dem Service zur Digitalisierung der Kante, bietet das Unternehmen bereits heute die Möglichkeit, die Daten zur Kante über Barcode, QR-Code oder RFID bereitzustellen. Dabei kann auf die Soll- und Ist- Daten wahlweise „on tag“ oder via Cloud zugegriffen werden. Anwender profitieren von der digitalisierten Kante durch weniger manuellen Aufwand, jederzeit gepflegte Lagerbestände, eindeutige Identifizierung, perfekte Materialdisposition und eine erhöhte Maschinenverfügbarkeit. Auf diese Weise besteht eine durchgängige Nachverfolgbarkeit in den Bereichen Lager, Maschine und Verarbeitung.

Dabei sind die Automatisierung der Prozesse und die Digitalisierung der Kante bei IMA Schelling schon weit fortgeschritten. „Unsere Maschinen beherrschen die digitale Kante bereits heute. Jetzt sind die Kunden gefordert. Hier fehlt bislang häufig noch die Infrastruktur, um #edgeisdigital in den Produktionsalltag zu überführen und damit die Smart Factory real werden zu lassen“, fasst Stefan Rische, Department Manager of Software and PLC Development bei IMA Schelling, zusammen.


„Die Zeit ist reif, das digitale Kantenhandling in die Praxis zu überführen. Das bedeutet mehr Prozesssicherheit und -stabilität.“

Dr. Uwe Krämer, Leiter Technics Surface, REHAU

Drei Varianten von #edgeisdigital


Die Basisversion umfasst Daten wie Material, Breite, Dicke, Farbe und Ausführung, gespeichert in einem Barcode. In der Premiumausführung enthält ein QR-Code zusätzlich Stamm-ID, Materialnummer und Farbe sowie Rollenlänge, benötigte Laserenergie und Schutzfolie. Wer den manuellen Aufwand noch weiter reduzieren möchte, greift zur Excellence-Variante. Sie bietet zusätzlich eine eindeutige ID pro Rolle, deren IST-Breite und -Dicke sowie das Produktionsdatum, die Auftragsnummer jeweils von REHAU, vom Kunden und den REHAU Operator.

Solution - Das Zukunftsmagazin

 

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