Küchenmeile A30 – Die Trends

Die Küche als Zentrum eines ganzheitlichen Wohnens

Die Branche der Küchenhersteller präsentierte sich auch in diesem Jahr wieder erfolgreich auf der Küchenmeile A30. Dabei ließen sich drei maßgebliche Trends feststellen: Die Verschmelzung von Küche und Wohnraum, eine optimale Raumnutzung sowie ein steigendes Umweltbewusstsein bei Verbrauchern und Herstellern. Aus ihnen leiten sich zahlreiche technische Entwicklungen und innovative gestalterische Lösungen mit neuen Farben und Designs ab.

Trend 1:

Verschmelzung von Küche und Wohnraum

Große, offene Wohnküchen bilden den Mittelpunkt der Wohnung. Multifunktionale Möbel sorgen dabei für den fließenden Übergang zwischen den einzelnen Wohn- und Funktionsbereichen. Solitärmöbel wie offene oder mit Schiebetüren geschlossene Regale, freistehende Side-, High- und Lowboards oder repräsentative Vitrinenschränke sind nicht nur Ausdruck des individuellen Geschmacks. Sie schaffen auch eine Verbindung zwischen den Räumen und setzen gestalterische Highlights. Damit ziehen nicht nur Holz und Holzdekore, sondern auch Beton- und Zementoptik sowie Mauerstein- oder Bruchsteindekore in die Küche ein. Für Küchenmöbelhersteller ermöglicht dieser Trend, ihr Portfolio um Ess- und Wohnzimmermobiliar zu erweitern. Auch die Ausstattung von Hauswirtschaftsräumen und Ankleidezimmern fällt damit künftig in ihr Segment. 
 


„Küchen sind längst in den Mittelpunkt des Wohnraumes gerückt und werden sich noch viel stärker zum zentralen Ort für die Familie und Freunde im täglichen Leben etablieren.“
Ulrich W. Siekmann, CEO von SieMatic und Enkel des Gründers August Siekmann
 

Trend 2:

Optimale Raumnutzung

Die Verschmelzung von Küche und Wohnraum erschafft speziell bei kleinen Wohnungen ein Gefühl der Großzügigkeit. Um so wichtiger sind hier funktionale, wandelbare Möbel, die den vorhandenen Raum optimal nutzen, so viel Stauraum wie möglich bieten und gleichzeitig komfortabel sind. Hierzu tragen innovative Stauraumlösungen und spezielle Ordnungssysteme, leises Schließen und Öffnen, grifflose Gestaltung sowie intelligente Nischenlösungen maßgeblich bei.
 


„Gerade in Großstädten fordert chronischer Wohnungs- und Platzmangel Gestaltungskonzepte, die den vorhanden Raum optimal ausnutzen. Grifflose Ästhetik und strukturierter Stauraum spielen hierbei eine wichtige Rolle.“
Dr. Oliver Streit, Geschäftsführer nobilia

„Ein wichtiger Trend sind individuell geplante Hauswirtschaftsräume, die mit smarten Konzepten im Hinblick auf Komfort und Ergonomie überzeugen. Sie eröffnen den Planern neue Möglichkeiten.“
Roger Klinkenberg, Geschäftsführer pronorm Einbauküchen
 

Trend 3:

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein

Das Umweltbewusstsein der Verbraucher steigt. Sie wollen nicht nur formschöne, funktionelle Küchenmöbel, sondern achten auch darauf, dass die Möbel nachhaltig und fair aus natürlichen oder gar wiederverwerteten Materialen produziert werden. 
 


„Die Produktion wohngesunder Küchen und nachhaltiges Wirtschaften in allen Unternehmensbereichen sichert weiteres Wachstum. Wir setzen daher auf Transparenz und bekennen uns zum Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung.“ 
Jochen Finkemeier, Geschäftsführender Gesellschafter bei Häcker Küchen
 

„Ab 2020 fertigen wir all unsere Produkte klimaneutral. Dazu konnten wir auf unserer diesjährigen Hausmesse zeigen, dass Design und nachhaltiges Handeln nicht im Widerspruch zueinanderstehen, sondern sich wunderbar ergänzen.“
Sven Herden, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, Rotpunkt Küchen
 

Lösungskompetenz

IMA Schelling Group

Basis für die Realisierung dieser Trends und Verbraucherwünsche bilden die modularen Sonderanlagen der IMA Schelling Group. Die Lösungskonzepte des Technologieführers für die digitalisierte, vollautomatisierte und vernetzte Losgröße-1-Produktion ermöglichen die wirtschaftliche und gleichzeitig ressourcenschonende Fertigung von (Küchen)Möbel, die höchsten Ansprüchen gerecht werden.

So bieten die Kantenanleimmaschinen der Novimat- und Combima-Baureihen zahlreiche Möglichkeiten für eine besonders hochwertige und gleichzeitig äußerst effiziente Kantenbearbeitung. Insbesondere das Verfahren des Laser Edging gestattet die makel- und übergangslose Bekantung selbst anspruchsvollster Oberflächen und Dekore. Ein Diodenlaser sorgt dabei für die fugenlose Verbindung zwischen Kante und Platte. Ergänzt durch eine individuell konfigurierbare Nachbearbeitung erfüllen die Bekantungssysteme höchste Qualitätsanforderungen.

Für die flexible Reaktion auf schnelle Produktwechsel bedarf es einer entsprechenden Lager- und Handlinglogistik. Mit den ganzheitlichen Lösungen der IMA Schelling Group sind eine große Sortenvielfalt mit hohem Automatisierungsgrad und einer überragenden Leistung garantiert. Individuelle Lagersysteme auf Basis von Flächen- oder Hochregallagern und vielfältige Sortierkonzepte, darunter auch robotergestützte Sortieranlagen, geben dem Anwender die Möglichkeit, schnell und flexibel auf variierende Teilegrößen und -arten zu reagieren. Gleichzeitig ist eine effiziente und materialschonende Lagerung und Sortierung garantiert. Dabei verbessern die Sortier- und Puffersysteme die Effizienz der nachfolgenden Prozessschritte wesentlich.

Effizienz bedeutet für IMA Schelling immer auch Energie- und Materialeffizienz. So tragen durchdachte Fertigungsabläufe, materialsparende Zuschnittlösungen und strömungsoptimierte Absaugsysteme, die nur dann aktiv sind, wenn tatsächlich Staub und Späne anfallen, zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Produktion bei. Dabei kommen die bedarfsgerechte Energieversorgung und die optimale Materialausnutzung in Verbindung mit einer möglichen Abfallvermeidung nicht nur der Umwelt zugute. Auch die Anwender energie- und ressourcenschonender Aggregate profitieren durch messbare wirtschaftliche Vorteile sowie einer besseren Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter.

Solution - Das Zukunftsmagazin

 

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