Sicher produzieren mit IMA Schelling

aimi®: Die Intelligenz hinter vernetzten Maschinen

Mit aimi bündelt IMA Schelling Maschinensteuerung, Sicherheitsmanagement und Vernetzung in einer regelkonformen Softwareplattform. Möbelproduzenten erhalten damit alles aus einer Hand – inklusive Updates, Schwachstellenmanagement und sicherer Kommunikation. Die EU hat die Maschinenverordnung 2023/1230 im Jahr 2023 beschlossen. Sie ersetzt ab dem 20. Januar 2027 die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und regelt einheitlich die Sicherheitsanforderungen, Konformitätsbewertung sowie das Inverkehrbringen von Maschinen im europäischen Binnenmarkt. Der Cyber Resilience Act (CRA) ist ergänzend dazu eine eigenständige EU-Verordnung und tritt ab dem 11. Dezember 2027 verbindlich in Kraft. aimi erfüllt die Anforderungen der Maschinenverordnung und bildet zugleich die technologische Brücke zum CRA. Damit sind die Maschinen von IMA Schelling bereits heute auf die Anforderungen der vernetzten Produktion der Zukunft ausgelegt.

aimi steht für „artificial intelligence meets machine intelligence“ und ist ein zentraler Baustein der IMA Schelling Softwarestrategie. „Wir rollen aimi konsequent über alle neuen Maschinentypen aus und denken die Technologie ganzheitlich“, sagt Stefan Rische, Division Manager Software & Commissioning. „Damit können unsere Kunden direkt auf eine verlässliche, zukunftsfähige Lösung bauen.“

Regelkonform: Maschinenverordnung, Cyber Resilience Act, Betreiberpflichten


aimi ist die einheitliche Steuerungsplattform bei IMA Schelling und wird derzeit konsequent über alle Maschinentypen ausgerollt. Neben Maschinensteuerung, Vernetzung und Datenintegration erfüllt aimi die Vorgaben der Maschinenverordnung und ist auf die Anforderungen des Cyber Resilience Act ausgelegt. Möbelproduzenten können darauf vertrauen, dass ihre Systeme mit aimi durchgängig updatesicher, vernetzt und regelkonform betrieben werden. Auch die EU-weiten Betreiberpflichten werden durch die integrierten Sicherheitsmechanismen unterstützt. „Mit aimi bieten wir eine Technologie, die Maschinenverordnung erfüllt und auf den Cyber Resilience Act vorbereitet ist“, sagt Stefan Rische.

 

Sicher: Verschlüsselung, Usermanagement, Patch-Handling


aimi schützt Maschinen und Anlagen auf mehreren Ebenen: Alle Kommunikationswege sind verschlüsselt, ungesicherte Kanäle werden geschlossen. Zudem wird die IT-Infrastruktur rund um die Anlagen angepasst, um sichere Kommunikation und vollständige Regelkonformität zu gewährleisten. Die Benutzerverwaltung ist integriert, Updates sowie Remote Services bleiben über den gesamten Lebenszyklus hinweg sicher. „Wir schaffen auf vielfältige Weise Lösungen, um aimi kontinuierlich abzusichern und die Anlagen vor unbefugten Zugriffen zu schützen“, erklärt Division Manager Rische.

Einfach: Ein System, ein Ansprechpartner, volle Kontrolle


Bereits seit 2019 wird aimi kontinuierlich weiterentwickelt. Alle neuen Maschinentypen basieren künftig auf dieser Software. Einzelmaschinen mit aimi können ab Herbst 2026 bestellt werden, vernetzte Anlagen ab 2027. „Mit aimi ändert sich nicht nur ein Stück Software, sondern das gesamte System. Alles, was bei einer Maschine softwaretechnisch gesteuert wird, ist dann grundlegend neu organisiert“, erklärt Stefan Rische. Bestandsmaschinen sind nicht umrüstbar, erhalten jedoch durch eine vorgelagerte Security-Schicht zusätzlichen Schutz.

 

Praktisch: Betrieb, Sicherheit und Integration


Weil jede IMA-Schelling-Maschine über aimi dieselbe Sprache spricht, entstehen konsistente Datenflüsse ohne Übersetzungs-Schichten zwischen den Anlagen. Damit bildet die Plattform die Grundlage für einen sicheren und effizienten Produktionsbetrieb. Division Manager Software & Commissioning Stefan Rische betont: „Smarter, sicherer und einfacher produzieren – IMA Schelling ist ein Partner, der zukunftsfähige Technologien aus einer Hand bietet. aimi ist dabei ein zentraler und verlässlicher Schlüssel.“